Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Würzburg,

 

die Corona-Pandemie hat uns, unser gesellschaftliches Leben und auch unsere Parteiarbeit weiter fest im Griff. Die erneuten starken Beschränkungen in unserem Alltag sind schmerzlich, aber leider meiner Meinung nach alternativlos. Wir stemmen uns mit aller Kraft gegen das Virus, die weitere Ausbreitung und damit gegen Leid und Tod.

 

Unser Ziel ist es, wieder zu einem Leben in „Normalität“, einem Leben mit so wichtigen persönlichen Begegnungen, einem Leben mit Feiern und Festen, zurück zu kommen.

 

Wir wollen wieder zu der Lebendigkeit kommen, die wir so vermissen. Eine Lebendigkeit mit kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkten in unseren Städten und Dörfern. Ganz wichtig: Um das alles und noch viel mehr bald wieder schätzen zu können, müssen wir konsequent Kontakte beschränken und, bis die Impfung ihre Wirkung zeigt, durchhalten.

 

Stärke gibt uns dabei die Geschichte von Maria und Josef und der Geburt von Jesus, den die Christenheit als ihren Erlöser begreift.  Die Weihnachtsbotschaft gab schon in düsteren Zeiten Hoffnung und war Anker unseres Menschseins. Trotz aller Einschränkungen durch den Lockdown freuen wir uns auf ein wirklich „stilles, friedvolles und gesegnetes“ Weihnachtsfest.

 

Ein gutes Buch, ein Spiel im Kreise unserer Familie oder ein schöner alter Film auf der Couch Entschleunigung, das tut uns gut! In der Advents- und Weihnachtszeit wünschen wir uns diese Ruhe und Besinnlichkeit. Oft ist diese Zeit aber leider geprägt vom Vorweihnacht-trubel, von der Hektik noch schnell etwas erledigen zu müssen, von der Abarbeitung der letzten Punkte auf der Jahresarbeitsliste. Manchmal wirkt gerade diese besinnliche Zeit auch wie eine besinnungslose Zeit. Im Corona-Jahr 2020 können wir mehr oder minder gezwungen die Wünsche nach Ruhe und echter Besinnlichkeit verwirklichen.

 

Gemeinsam mit unseren Mandatsträgern, dem Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder, Landtagsabgeordneten Manfred Ländner, Bezirksrätin Rosa Behon, stellv. Landrat Waldemar Brohm, den Mitgliedern der CSU-Kreistagsfraktion, unseren CSU-Bürgermeisterinnen und -Bürgermeistern und den Mitgliedern der CSU-Kreisvorstandschaft wünsche ich Ihnen, dass Sie Kraft aus der Weihnachtsbotschaft schöpfen, dass Sie das zu Ende gehende Jahr 2020 mit vielen für Sie und Ihrer Familie schönen und gewinnbringenden Momenten verbinden dürfen.

 

Wir lassen uns nicht unterkriegen und gewinnen trotz der nie dagewesenen Situation der weltweiten Betroffenheit durch SARS-CoV-2 doch Freude und Hoffnung. Kommen Sie bitte gesund und mit Zuversicht ins neue Jahr 2021.

 

Corona-bedingt war 2020 auch für uns als CSU kein einfaches Jahr. Nach dem Katastrophenfall und dem ersten Lockdown Mitte März 2020 war ein Wahlkampf in der Endphase der Kommunalwahlen nicht mehr opportun. Auch die so wichtige Analyse der Wahlen war und ist nicht mehr möglich.

 

Es wäre so wichtig gewesen, mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten (gewählt oder nicht gewählt), mit unsere Ortsvorstandschaften und auch mit dem Kreisvorstand die Ergebnisse zu betrachten, persönlich zu gratulieren oder auch einmal den einen oder anderen in den Arm zu nehmen, um Trost auszusprechen.

 

Insgesamt können wir mit Stolz feststellen, dass Kandidatinnen und Kandidaten auf unseren CSU-Listen sehr gut gewählt wurden und die CSU weiter die führende kommunale Kraft im Landkreis Würzburg geblieben ist.

 

Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Unterstützung bei der Kommunalwahl 2020.

 

Wir stellen weiterhin den Landrat! 27 Kreisräte, zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie viele Rätinnen und Räte in den Gemeinde- und Stadträten lassen uns mit breiter Brust dokumentieren, dass die CSU tonangebend ist. Wir entscheiden maßgeblich, was vor Ort und in unserer Heimat passiert!

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie für das Jahr 2021 Gesundheit, Glück und dass all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Mit weihnachtlichen CSU-Grüßen und verbunden mit der Hoffnung auf viele schöne Begegnungen und wieder ein Stück Normalität im Jahr 2021 verbleibe ich

 

Ihr 

Landrat Thomas Eberth, CSU-Kreisvorsitzender 



Konstituierende Sitzung des Kreistags

Landrat Thomas Eberth vereidigt und Stellvertreter*innen gewählt

 

Am 11. Mai 2020 trat der neu gewählte Kreistag des Landkreises Würzburg für die Wahlperiode 2020-2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Coronabedingt fand die Sitzung in der Estenfelder Mehrzweckhalle „Weiße Mühle“ statt, in der die geltenden Abstands- und Hygieneregeln problemlos eingehalten werden konnten.

Landrat Thomas Eberth leistete zu Beginn der Sitzung seinen Diensteid. In seiner Antrittsrede betonte er den Stellenwert der Kommunen als Keimzellen der Demokratie und der Gesellschaft. „Von der Kommunalpolitik erwarten die Bürgerinnen und Bürger Professionalität und Qualität“, wendete sich Eberth an die 70 gewählten Kreisrät*innen und bot allen Fraktionen eine offene und konstruktive Zusammenarbeit an. „Jetzt heißt es, die Ideen für den Landkreis parteiübergreifend in die Tat umzusetzen.“

Im Anschluss vereidigte Landrat Eberth die 29 neu in den Kreistag gewählten Mitglieder. Als erster Gratulant erinnerte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann in seinem Grußwort daran, dass das kommunalpolitische Geschehen vom Ehrenamt lebe. In Corona-Zeiten sei mit diesem Amt eine besondere Herausforderung verbunden, da viele notwendige Entscheidungen – auch unpopuläre – getroffen werden müssten.

Als Stellvertreterin von Landrat Thomas Eberth wählte der Kreistag aus seiner Mitte die schon bisherige stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer (SPD). Zweite Stellvertreterin des Landrats wurde Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen). Zum dritten Stellvertreter bestimmten die Kreisrät*innen den Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU). Vierter Stellvertreter ist Felix von Zobel (UWG-FW).

Ernst Joßberger wurde erneut zum Behindertenbeauftragten des Landkreises Würzburg bestellt.

Auch eine neue Geschäftsordnung gab sich der Kreistag in seiner ersten Sitzung. Unter anderem ändert sich die Zuordnung der Ausschüsse: Der Bereich Umwelt wird wieder aus dem Bauausschuss herausgelöst und bildet zusammen mit den Themen Klima, Energie, Mobilität und Landwirtschaft einen eigenen Ausschuss. Auch die Interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Landkreises sowie mit der Stadt Würzburg soll zukünftig einen noch höheren Stellenwert erhalten. Dazu wurden neue Ausschüsse gebildet. 

Aus aktuellem Anlass stand außerdem ein Sachstandsbericht zur Corona-Pandemie auf der Tagesordnung. Eva-Maria Löffler, Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz, und Dr. Johann Löw, Leiter des Gesundheitsamts von Stadt und Landkreis, informierten den Kreistag über die Auswirkungen der Pandemie auf den Landkreis. Der Kreistag bestätigte die vom Kreisausschuss bereits beschlossenen Haushaltsmittel für die Beschaffung von Schutzausrüstung im Landkreis und befürwortete auch die vorsorgliche Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für die Finanzierung von Tests, die das Gesundheitsamt anordnet. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Kommunalunternehmen des Landkreises wurden dem Gremium präsentiert. 

 

Bildunterschrift: Landrat Thomas Eberth (Mitte) mit seinen vier Stellvertreter*innen (v.l.): 4. Stellvertreter Felix von Zobel (UWG-FW), 2. Stellvertreterin Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer (SPD), 3. Stellvertreter Waldemar Brohm (CSU). Foto: Stefan Bausewein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CSU im Landkreis Würzburg

Kreisvorsitzender Thomas Eberth

Steinachstr. 3b

97082 Würzburg

Telefon 0931/53340

Email: landrat.thomas.eberth@LRA-WUE.BAYERN.DE

 

 

Thomas Eberth

 

Thomas Eberth - Landrat