Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Würzburg,

 

die Corona-Pandemie hat uns, unser gesellschaftliches Leben und auch unsere Parteiarbeit weiter fest im Griff. Die erneuten starken Beschränkungen in unserem Alltag sind weiterhin schmerzlich. Wir stemmen uns mit aller Kraft gegen das Virus, die weitere Ausbreitung und damit gegen Leid und Tod. Je nach Inzidenz (Aktuelle Daten immer unter https://www.landkreis-wuerzburg.de) sind Lockerungen möglich und ein kleines Stück Normalität erlaubt.

 

Unser Ziel ist es, wieder zu einem Leben in „Normalität“, einem Leben mit so wichtigen persönlichen Begegnungen, einem Leben mit Feiern und Festen, zurück zu kommen. Die vielen Testungen, das wachsende Impfangebot und die warme Jahreszeit macht Hoffnung!

 

Wir wollen wieder zu der Lebendigkeit kommen, die wir so vermissen. Eine Lebendigkeit mit kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkten in unseren Städten und Dörfern. 

 

Wir lassen uns nicht unterkriegen und gewinnen trotz der nie dagewesenen Situation der weltweiten Betroffenheit durch SARS-CoV-2 doch Freude und Hoffnung. 

 

Corona-bedingt ist und wird 2021 auch für uns als CSU kein einfaches Jahr. Vorbereitung der Bundestagswahl, parteiinterne Neuwahlen und unser 75 jähriges Jubiläum bewegen uns und wir müssen sehen wie, ob, wann und wo wir alles organisieren und feiern können. 

 

Unseren Mandatsträgern, der Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder, der Landtagsabgeordnete Manfred Ländner, die Bezirksrätin Rosa Behon, der stellv. Landrat Waldemar Brohm, die Mitglieder der CSU-Kreistagsfraktion um Björn Jungbauer, unseren CSU-Bürgermeisterinnen und -Bürgermeistern und die Mitglieder der CSU-Kreisvorstandschaff stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

Mit herzlichen CSU-Grüßen und verbunden mit der Hoffnung auf viele schöne Begegnungen und wieder ein Stück Normalität im Jahr 2021 verbleibe ich

 

Ihr 

Landrat Thomas Eberth, CSU-Kreisvorsitzender 



75 Jahre CSU im Landkreis Würzburg: Politik braucht Mut und Engagement

 

Corona-bedingt konnte der CSU-Kreisverband Würzburg-Land sein 75-jähriges Jubiläum am 20. Juni nicht wie geplant feiern, dennoch war sich Kreisvorsitzender Thomas Eberth mit seiner Vorstandschaft einig, dass Gedenken, Erinnerung und ein kleiner Festakt sein müssen. 

Daher trafen sich Funktions- und Mandatsträger auf dem Friedhof in Rimpar und stellten am Grab des Gründungsvorsitzenden Engelbert Kraus, dem ersten Landtagsabgeordneten der CSU Würzburg-Land im Bayerischen Landtag, eine Schale nieder und erinnerten an viele mutige Männer und Frauen, die nach dem Krieg politische Verantwortung übernommen haben.

Namen wie Christian Will, Wolfgang Bötsch und Elisabeth Schäfer wurden genannt, auch die Namen  vieler Gründungsmitglieder durften dabei nicht fehlen.

„Sie alle sind mitverantwortlich, dass wir heute in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben dürfen, denn sie haben unsere Heimat geprägt. Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren“, so CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth.

"Wir leben seit mehr als einem dreiviertel Jahrhundert in einem freiheitlich-demokratischen System und dafür tragen auch die Parteien die Verantwortung", so der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder. Das Grundgesetz bestimmt, dass dies (was?) an der politischen Willensbildung mitwirkt. 

Vor 75 Jahren haben sich deshalb, nach der Katastrophe von Faschismus und Krieg, engagierte Männer und Frauen zusammengefunden, um diesem Auftrag gerecht zu werden. „Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus brauchte es Mut, sich politisch zu engagieren", betonte Würzburgs Landrat Thomas Eberth. 

Nach dem Gedenken auf dem Friedhof traf man sich noch zu einem kurzen Festakt im Schloss Grumbach. In seiner dortigen Rede wünschte sich der Landtagsabgeordnete Manfred Ländner, dass auch in den nächsten 75 Jahren engagierte und kompetente Frauen und Männer in der CSU mitwirken.

Dass die CSU ihren 75. Geburtstag an diesem Sonntag wegen der Corona-Krise nicht groß feiern kann, ist für alle sehr schade: “Eine Feier wäre mehr als angebracht, aber es geht momentan einfach nicht.”

Erinnert wurde auch an die 75-jährige Erfolgsgeschichte der CSU. Ortsverbände wurden gegründet, Mitglieder gewonnen, Wahlkämpfe bestritten und unzählige Mandate in der Kommune, im Land, im Bund und in Brüssel besetzt. Auch die Junge Union sorgte stets für eine personelle Erneuerung der CSU. „Gäbe es die CSU nicht, müsste man sie schnell erfinden und gründen“, waren sich alle einig. 

„Die 75 Jahre CSU sind gelebtes Ehrenamt, Politik am Gemeinwohl der Menschen orientiert, Mut und Verantwortung der Mitglieder. Aber auch in schwierigen Zeiten die Liebe zur Heimat auf allen Ebenen“, betonte Eberth. 

Mit vielen kleinen Anekdoten und Geschichten, sowie mit dem Versprechen - sobald es die Pandemie wieder zulässt - das Jubiläum mit den Mitglieder und Freunden „nachzufeiern“, endete ein würdiger Nachmittag. 

 

Angelika Cronauer: v.l.n.r.: MdL Manfred Ländner, CSU-Kreisvorsitzender Landrat Thomas Eberth, Altlandrat Eberhard Nuß, MdB Paul Lehrieder und Bezirksrätin Rosa Behon am Grab von Engelbert Kraus, MdL a. D. dem ersten CSU-Kreisvorsitzenden Würzburg-Land

 

Konstituierende Sitzung des Kreistags

Landrat Thomas Eberth vereidigt und Stellvertreter*innen gewählt

 

Am 11. Mai 2020 trat der neu gewählte Kreistag des Landkreises Würzburg für die Wahlperiode 2020-2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Coronabedingt fand die Sitzung in der Estenfelder Mehrzweckhalle „Weiße Mühle“ statt, in der die geltenden Abstands- und Hygieneregeln problemlos eingehalten werden konnten.

Landrat Thomas Eberth leistete zu Beginn der Sitzung seinen Diensteid. In seiner Antrittsrede betonte er den Stellenwert der Kommunen als Keimzellen der Demokratie und der Gesellschaft. „Von der Kommunalpolitik erwarten die Bürgerinnen und Bürger Professionalität und Qualität“, wendete sich Eberth an die 70 gewählten Kreisrät*innen und bot allen Fraktionen eine offene und konstruktive Zusammenarbeit an. „Jetzt heißt es, die Ideen für den Landkreis parteiübergreifend in die Tat umzusetzen.“

Im Anschluss vereidigte Landrat Eberth die 29 neu in den Kreistag gewählten Mitglieder. Als erster Gratulant erinnerte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann in seinem Grußwort daran, dass das kommunalpolitische Geschehen vom Ehrenamt lebe. In Corona-Zeiten sei mit diesem Amt eine besondere Herausforderung verbunden, da viele notwendige Entscheidungen – auch unpopuläre – getroffen werden müssten.

Als Stellvertreterin von Landrat Thomas Eberth wählte der Kreistag aus seiner Mitte die schon bisherige stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer (SPD). Zweite Stellvertreterin des Landrats wurde Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen). Zum dritten Stellvertreter bestimmten die Kreisrät*innen den Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU). Vierter Stellvertreter ist Felix von Zobel (UWG-FW).

Ernst Joßberger wurde erneut zum Behindertenbeauftragten des Landkreises Würzburg bestellt.

Auch eine neue Geschäftsordnung gab sich der Kreistag in seiner ersten Sitzung. Unter anderem ändert sich die Zuordnung der Ausschüsse: Der Bereich Umwelt wird wieder aus dem Bauausschuss herausgelöst und bildet zusammen mit den Themen Klima, Energie, Mobilität und Landwirtschaft einen eigenen Ausschuss. Auch die Interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Landkreises sowie mit der Stadt Würzburg soll zukünftig einen noch höheren Stellenwert erhalten. Dazu wurden neue Ausschüsse gebildet. 

Aus aktuellem Anlass stand außerdem ein Sachstandsbericht zur Corona-Pandemie auf der Tagesordnung. Eva-Maria Löffler, Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz, und Dr. Johann Löw, Leiter des Gesundheitsamts von Stadt und Landkreis, informierten den Kreistag über die Auswirkungen der Pandemie auf den Landkreis. Der Kreistag bestätigte die vom Kreisausschuss bereits beschlossenen Haushaltsmittel für die Beschaffung von Schutzausrüstung im Landkreis und befürwortete auch die vorsorgliche Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für die Finanzierung von Tests, die das Gesundheitsamt anordnet. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Kommunalunternehmen des Landkreises wurden dem Gremium präsentiert. 

 

Bildunterschrift: Landrat Thomas Eberth (Mitte) mit seinen vier Stellvertreter*innen (v.l.): 4. Stellvertreter Felix von Zobel (UWG-FW), 2. Stellvertreterin Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer (SPD), 3. Stellvertreter Waldemar Brohm (CSU). Foto: Stefan Bausewein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CSU im Landkreis Würzburg

Kreisvorsitzender Thomas Eberth

Steinachstr. 3b

97082 Würzburg

Telefon 0931/53340

Email: info@thomas-eberth.de

 

 

Thomas Eberth

 

Thomas Eberth - Landrat