Liebe Besucherinnen und Besucher,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es freut mich, sie auf meiner Homepage herzlich begrüßen zu dürfen. 

Mit dieser möchte Ich Ihnen die CSU, mich und zahlreiche Berichte und Bilder vorstellen.  Dies dient dem Kennenlernen und soll zum Mitmachen animieren. Demokratie lebt

Demokratie ist kein Selbstläufer. Darum will ich allen DANKE sagen, die sich im Landkreis Würzburg aktiv darum bemühen, dieses hohe Gut lebendig zu halten - ob als Mandatsträger, als Ehrenamtliche oder als Wähler.  

Als CSU-Kreisvorsitzender möchte ich Sie einladen, unserer nominierten Bezirkstagskandidatin Rosa Behon und dem Landtagskandidaten Björn Jungbauer im Wahljahr 2023 Ihr Vertrauen zu schenken. 

Ich möchte Sie außerdem aufrufen, Ihre Stimme zu erheben und aktiv Politik mitzugestalten. Die CSU freut sich über neue Mitglieder! 

Und nicht zuletzt will ich den vielen Engagierten in unserem Landkreis herzlich danken, die sich zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen. Sie sind die Helden des Alltags! Das ist oft ein eher leiser Dienst, der in stürmischen Zeiten und im Getöse einzelner Lautsprecher unterzugehen scheint. Umso wichtiger ist es, jetzt und hier ein Licht darauf zu werfen.

 

Bleiben Sie positiv - bleiben Sie hoffnungsvoll!

 

Ihr

Thomas Eberth

 

Landrat und CSU-Kreisvorsitzender 



Aufbruch in neue Zeiten - Neujahrsempfang der CSU-Kreistagsfraktion war ein Treffen aller Gesellschaftsschichten und ein guter Start ins neue Jahr 2023

Güntersleben

 

Groß war der Andrang beim Neujahrsempfang der CSU-Kreistagsfraktion in der Günterslebener Festhalle. Den Ort hatte man gut gewählt, schließlich lässt es sich in Güntersleben gut leben, wie der Ortsvorsitzende Norbert Zorn bei einer kurzen Vorstellung der Gemeinde betonte.  „In Güntersleben ist das Leben wert“, machte er sich den Werbespruch der Gemeinde zu eigen und verwies darauf, dass bereits am 9. Juli in Güntersleben die Bürgermeisterwahl ansteht und die CSU natürlich einen eigenen Kandidaten oder eigene Kandidatin ins Rennen schicken wird. Um wen es sich handelt, wollte er aber noch nicht verraten. Anders sieht es da bei den Kandidaten für die Landtagswahl und die Bezirkstagswahl am 8. Oktober aus. Mit dem Kirchheimer Bürgermeister Björn Jungbauer als Direktkandidat für den Landtag und Ochsenfurts 2. Bürgermeisterin Rosa Behon für den Bezirkstag fühlt man sich gut aufgestellt und kommunal bestens verankert.

 

Bezirksrätin Behon übernahm mit dem Kreisvorsitzenden der CSU, Landrat Thomas Eberth, die Begrüßung der Gäste, darunter auch Dr. Andrea Behr, die Direktkandidatin der CSU aus der Stadt Würzburg für den Landtag. Zusammen mit Dr. Hülya Düber, welche für den Bezirkstag kandidiert, bieten wir den Wählerinnen und Wählern Personen, die sich im Leben bewährt hätten fand Björn Jungbauer, der die Festrede hielt. Man brauche bei der CSU keine Quote, die Qualität der Kandidaten spreche für sich, meinte er augenzwinkernd. Drei von vier Kandidaten seien Frauen.

Eberth und Behon wechselten sich ab beim Begrüßungsmarathon der knapp 500 Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens und der CSU Familie. Darunter auch Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, Landtagsabgeordneter Manfred Ländner, stellvertretender Landrat Waldemar Brohm und Fraktionsgeschäftsführer Thomas Haaf. „Wir freuen uns nach zwei Jahren Pause sie alle so zahlreich willkommen heißen zu dürfen“ so Rosa Behon. 

 

Für Björn Jungbauer war es die erste Neujahrsrede in seiner Funktion als Vorsitzender CSU Kreistagsfraktion. Er hatte sogar die Hilfe von künstlicher Intelligenz genutzt und den Beginn seiner Rede von einem Chat-Bot erstellen lassen. „Damit möchte ich zeigen, welchen Wandel die digitale Welt vollzieht und was mit künstlicher Intelligenz möglich ist“ so Jungbauer. Man merkte den aneinandergereihten Worten aus dem Computer an, dass hier die Emotionen fehlen, anders als bei den folgenden Worten des Landtagskandidaten. „Man kann den Eindruck gewinnen, viele Menschen im Rest der Republik reden spöttisch über unseren Freistaat, so seien die meisten wohl einfach neidisch, dass es in dem größten Bundesland so gut funktioniere“ so Björn Jungbauer. Das liegt, seiner Meinung nach vor allem auch an der Kontinuität in der Regierungsführung durch die CSU und er freue sich darauf im Herbst Bayerns Zukunft mitzugestalten. Trotzdem oder gerade deshalb ging aber auch auf Probleme ein, die dringend angegangen werden müssen. Die Energiewende müsse weiter vorangebracht werden, obwohl man in Bayern schon viel erreicht habe. Anders als oft angeführt, sei man schon weit gekommen mit den erneuerbaren Energien. Im Landkreis Würzburg seien selbst an einem so trüben Tag, wie dem Tag des Neujahrsempfang, noch 92 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energien erzeugt worden. Trotzdem müsse man für die Zukunft die Speichermöglichkeiten und die Netze ausbauen, um weiterhin genug Energie bevorraten zu können.

 

 

 

Bildquelle: Matthias Demel 

BU: Eine volle Festhalle in Güntersleben beim Neujahrsempfang der CSU-Kreistagsfraktion mit dem Festredner Björn Jungbauer.

BU: Die Mandatsträger der CSU stoßen auf das neue Jahr an: Von links nach rechts: CSU Kreisvorsitzender, Landrat Thomas Eberth, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Altlandrat Eberhard Nuß, Landtagsabgeordneter Manfred Ländner, stellv. Landrat und 1. Bürgermeister Waldemar Brohm, Fraktionsgeschäftsführer Thomas Haaf, Bezirksrätin Rosa Behon, Landtagskandidat und 1. Bürgermeister Björn Jungbauer, Landtagskandidatin (Würzburg-Stadt) Dr. Andrea Behr und Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder. 


Zum Glück habe man die Zeit der Coronapandemie gut überstanden, wobei er den Einschränkungen auch einiges positives Abgewinnen konnte. Schließlich hatte man in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen mehr Zeit für die Familie. Das werde nun wieder anders, denn sie Termine bis zur Landtagswahl werden ihn fordern, ebenso wie sein Amt als Bürgermeister von Kirchheim. „Corona hat auch meine Kreativität gestärkt“, gab Jungbauer zu und forderte für die Zukunft „mehr Ideen satt Ideologien“. Die sei auch bei der Ortsumgehung der B19 Giebelstadts gefordert, wo sich derzeit zeige, dass einige wenige Tiere über den Schutz des Menschen gestellt werden. „Die Landwirte sorgen durch ihre Bewirtschaftung maßgeblich für eine wachsende Population der Wiesenweihe und jetzt bekommen sie dafür die Quittung. Das ist doch absurd und kann der Mehrheit der Menschen nicht erklärt werden“ so Landtagskandidat Jungbauer, welcher sich mit der CSU Kreistagsfraktion stark für einen baldigen Bau der wichtigen Ortsumgehung macht. Der Staat müsse schlanker werden und nicht so viele Umwege gehen. „Wir müssen die Ziele im Fokus behalten“. Die CSU habe einen Plan für Bayern, wie man die Zukunft gestalten will und Jungbauer will gerne an dieser Zukunft mitarbeiten, versprach er zum Abschluss seiner Rede und das glaubte man ihm auch.

 

 

Danach umrahmte der Musikverein Güntersleben unter der Leitung von Kay Grabowski mit Blasmusik den Empfang und die vielen Gäste konnten sich unterhalten, „das wichtigste an einem Neujahrsempfang“, wie es CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth gleich zu Beginn der Veranstaltung formuliert hatte.



Röttinger Kanapee-Gespräche

Innenstaatssekretär, Bezirksrätin und Landtagskandidat nahmen Platz auf dem Kanapee. Endlich wieder Gespräche und Diskussion zu politischen Themen

 

Der Einladung der CSU zum 16. Röttinger Kanapee-Gespräche folgten kürzlich an die 150 Gäste in die Burghalle der Burg Brattenstein. Auf den beliebten Diskussionssofas nahmen der Bayerische Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, Bezirksrätin Rosa Behon und der Landtagskandidat, Kirchheims 1. Bürgermeister Björn Jungbauer Platz. Die Gesprächsrunde wurde von der ehemaligen Fränkischen Weinkönigin und Kreisrätin Marion Schmieg (Tauberrettersheim) moderiert. Reichlich gute Wünsche zum neuen Jahr schenkten Röttingens 1. Bürgermeister Hermann „Fernando“ Gabel und der CSU-Kreisvorsitzende, Landrat Thomas Eberth den Gästen. Dazu gehörten neben zahlreichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, auch Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden sowie die Röttinger Weinprinzessin Anne I. Düll und die Taubertaler Weinprinzessin Mareike Fries. 

Ausdrücklich dankte Landrat Thomas Eberth einführend den verschiedenen Hilfsorganisationen und anderweitig ehrenamtlich Tätigen. Gerade auch von ehrenamtlich Helfenden sind in der Pandemiephase und bei der Hilfestellung für aus der Ukraine und anderen Krisengebieten Geflüchteten immenses geleistet und umgesetzt worden. „Die Gesellschaft könne in seinen Augen nicht akzeptieren, dass insbesondere Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste wie jüngst in Berlin sich zunehmend respektlosem Umgang ausgesetzt sehen müssen“ so Eberth, der es als Angriff auf die Demokratie bezeichnete. 

Sandro Kirchner, seit 2013 Landtagsabgeordneter aus Premich im Landkreis Bad Kissingen, ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung, ist seit knapp einem Jahr Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium. „Bayern ist seit vielen Jahrzehnten das sicherste Bundesland in Deutschland. Die Aufklärungsquote im Regierungsbezirk Unterfranken ist mit 72,1 % noch höher, als die des Freistaats Bayern mit 66,9%, der höchsten aller Bundesländer und deutlich höher als im Bundesdurchschnitt von 58,7%. Bei uns leben die Menschen sicher, das ist ein Markenkern Bayerns“, so Kirchner. „Die Staatsregierung schafft die Rahmenbedingungen, die Bayerische Polizei sorgt für Sicherheit. Das beweisen die Beamtinnen und Beamten tagtäglich, aber auch bei besonderen Ereignissen wie dem G7 Gipfel in Elmau“. Er dankte dabei auch seinem Landtagskollegen Manfred Ländner, welcher als innenpolitischer Sprecher der CSU Landtagsfraktion hier ein wichtiger Ansprechpartner für alle Blaulichtorganisationen ist. Künftige Herausforderungen sieht Sandro Kirchner daneben insbesondere in den Bereichen Katastrophenschutz, Banden- und Cyberkriminalität. 

Bezirksrätin Behon stellte sowohl die Folgen der Pandemie als auch die der ersten europäische Kriegssituation als Herausforderung dar, auf welche der Bezirk als dritte Kommunale Ebene im Freistaat reagierte. „Beim erst ein Jahr alten Krisentelefon stiegen die Anrufzahlen, in den Bezirkskrankenhäusern wurden auch Kranke und Verletzte aus der Ukraine behandelt“ so Behon, welche auch zweite Bürgermeisterin der Stadt Ochsenfurt ist. „Angesichts dieser Belastungen sei es gut, dass trotz Inflation und steigender Baupreise der Bezirk im September 2022 in Aschaffenburg die ersten 50 Plätze für psychisch erkrankte Menschen eröffnet werden konnten“, erläuterte die seit 2018 dem Bezirkstag angehörige Rosa Behon. 

Auf dem Kanapee machte der Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag und Landtagskandidat Björn Jungbauer aus Margetshöchheim deutlich, wie wichtig aus seiner Sicht eine starke kommunaler Ebene ist. „Um den vielfältigen Herausforderungen begegnen zu können, aber auch um Personal- wie Finanzressourcen zu schonen ist es für die Gemeinden immens wichtig, dass diese interkommunal zusammenarbeiten“. 

Die vom Freistaat gewährte Förderung kann dabei in seinen Augen helfen und Anreize schaffen. „Darüber hinaus muss diese in den kommenden Jahren weiter forciert und ausgebaut werden, damit die kommunale Selbstverwaltung und funktionierende Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürge vor Ort erhalten werden kann werden“ erläuterte Jungbauer, der seit 2014 als 1. Bürgermeister Verantwortung trägt. 

Bilder:

1) auf dem Kanapee: Moderatorin Marion Schmieg, Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, Bezirksrätin Rosa Behon und der Landtagskandidat, Kirchheims 1. Bürgermeister Björn Jungbauer bei der Gesprächsrunde um verschiedene Themen zur inneren Sicherheit und der Zukunft der Kommunen. 

2) Gruppenbild mit Weinhoheiten: Von links nach rechts: stellv. Landrat, 1. Bürgermeister Waldemar Brohm, 1. Bürgermeister Stadt Röttingen Hermann „Fernando“ Gabel, Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, Kreisrätin Marion Schmieg, Röttinger Weinprinzessin Anne I. Düll, CSU Kreisvorsitzender, Landrat Thomas Eberth, Innenstaatssekretär Sandro Kirchne, Bezirksrätin Rosa Behon, Taubertaler Weinprinzessin Mareike Fries, Landtagsabgeordneter Manfred Ländner, Landtagskandidat und 1. Bürgermeister Björn Jungbauer 

Bildquelle: Matthias Demel 


Einig waren sich die drei Politiker beim Gespräch, dass die kleinteiligen Kommunen auch zukünftig notwendig sind und der Freistaat diese deutlich besser unterstützt, als dies in anderen Bundesländern der Fall ist. „Der kommunale Finanzausgleich hat in diesem Jahr ein Rekordhoch von 11,32 Milliarden Euro“ konnte Staatssekretär Sandro Kirchner berichten. 

Fragen und Bitten aus dem Publikum gingen vornehmlich an den Innenstaatssekretär: Gefordert wurde etwa eine Aufarbeitung der Corona-Besuchsverbote in Pflegeheimen, Hilfen bei der Aufnahme Geflüchteter, dem Bürokratieabbau und eine klare Kante gegen Übergriffe auf Rettungsdienste. In Bayern rede die Polizei nicht um den heißen Brei herum, so Kirchner mit Bezug auf die Silvesterübergriffe. Für den ehemaligen Polizeikommissar Jungbauer geht in dem Kontext ein generelles Böllerverbot am Thema vorbei, die Ursachen für die Vorfälle liegen in seinen Augen nicht im Verkauf von Feuerwerk. Auf die Frage nach zuverlässigeren Bahnverbindungen berichtete Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, dass der Bund hier als Eigentümer der Bahn bereits große Anstrengungen unternimmt. 

Das Fazit der drei Kanapee-Gäste war nach rund zwei Stunden Gespräch, dass die Gesellschaft ihr Anspruchsdenken zurückhaltender und die Rufe nach der Regelung durch den Staat pragmatischer werden . Nur so können die Herausforderungen insbesondere auch in den Bereichen Pflege, Hilfe für Geflüchtete und die auch allenthalben merklichen Kriegsfolgen gemeinsam gemeistert werden, dies beugt einer Spaltung der Gesellschaft durch subversive Kräfte vor.  

Bei leckeren Röttinger Weinen und einem Kauzen-Pils wurden die einzelnen Themen intensiv am Tisch diskutiert und alle waren sich einig, dass es notwendig ist, Politik auch vor Ort bei Veranstaltungen wieder zu diskutieren. 



CSU-Kreistagsfraktion macht sich stark für die Ortsumfahrung von Giebelstadt, Euerhausen und Herchsheim - Besuch bei der Bürgerinitiative sorgt für Geschlossenheit.

 

Euerhausen

„Wir wären lieber zum Spatenstich gekommen und nicht zu einer Protestversammlung“, führte der Fraktionsvorsitzende der CSU im Würzburger Kreistag, Björn Jungbauer, im bis zum letzten Platz gefüllten Bürgerhaus von Euerhausen aus. Hier traf sich die CSU-Kreistagsfraktion mit Bürgerinnen und Bürgern, die Mitte des Jahres absolut schockiert waren, als es hieß, dass das seit fast 30 Jahren laufende Verfahren zur Umgehung der Ortschaften Euerhausen, Herchsheim und Giebelstadt auf Anweisung der Regierung von Unterfranken ruht. 30 Jahre Planung, 30 Jahre hoffen auf Besserung für die Anwohner und 30 Jahre hoffen auf Besserung für die Nutzer der B19 wurden mit einem Fingerstreich in die Tonne getreten, meldeten sich mehrere Bürger zu Wort.

Regina Hombach erlebt schon von klein auf, wie der Verkehr in den drei Kommunen zugenommen hat. Die Familie der Gemeinderätin beschäftigt sich schon in dritter Generation mit der Umgehungsstraße und bis vor kurzem dachte man, man sei auf der Zielgeraden. „Umso größer war der Schock für uns als es hieß, dass das Vorhaben erst einmal auf Eis gelegt wird, weil angeblich Brut- und Lebensgebiete der Wiesenweihe durch die Ortsumgehung gestört werden.“ Man ist enttäuscht von der Politik und vor allem von der Regierung von Unterfranken. Die Naturschutzbehörde hatte in seiner ablehnenden Begründung das Naturwohl über das Menschenwohl gestellt. Hombach erinnerte an die sechs Verkehrstoten in Euerhausen, die alle noch leben könnten, wenn die Ortsumgehung gebaut gewesen wäre. Wirklich schlimm findet sie – und auch die anderen Teilnehmenden aus den drei Ortschaften -, dass man jahrelang für eine Finanzierung gekämpft hat und als die gesichert war, wurde der nächste Stolperstein herausgeholt mit der Wiesenweihe.

Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder welcher das Projekt schon seit seiner Zeit als Bürgermeister von Gaukönigshofen begleitet, berichtete, dass es noch unter der Regierung Merkel gelungen war, die Finanzierung für die Ortsumgehung zu sichern. Damals war das schon ein echter Kraftakt. „Natürlich müsse man die Natur im Auge behalten, aber eben auch die Menschen“ so Lehrieder. Durch den Klimawandel hätte sich das Brutgebiet der Wiesenweihe verändert und habe sich vergrößert, deshalb müsse man eine Neubewertung vornehmen, auch für die Anwohner, die mit immer mehr Verkehr zurechtkommen müssen.

Ähnlich sprach auch Landrat Thomas Eberth, der gut verstehen kann, dass die Menschen vor Ort von der Politik, aber auch von der Regierung von Unterfranken enttäuscht sind. Er will die Umgehungsstraße als einen Beitrag zur Emissionsvermeidung Umweltschutz“ verstanden wissen, denn jeder Kilometer im Stau belastet die Umwelt zusätzlich. „Diese Staus gibt es in den Ortsdurchfahrten der drei betroffenen Kommunen sehr häufig und belästigen alle Beteiligten“ so der Landrat. Ebenso wie Giebelstadts Bürgermeister Helmut Krämer sieht er auch eine Neuplanung mit einer „Ostumgehung“ von Giebelstadt kritisch. „Dies würde eine komplette Neuplanung erfordern und die wäre durch den Verkehrswegeplan nicht gedeckt“ warnt Krämer. Konsequenz wäre, dass die Zuschüsse wegfallen und man noch weiter nach hinten gerät. Helmut Krämer betonte, dass die positive Entwicklung der Populationen in erster Linie durch die Landwirte und ihre praktische Unterstützung bei den Hilfsprogrammen zustande gekommen ist. Dass dies jetzt zum Bumerang werden könnte, sei nicht nachvollziehbar.

 

Bildquelle: Matthias Ernst, CSU Kreistagsfraktion


Eibelstadts Bürgermeister Markus Schenk gab zu bedenken, dass es noch vor 20 Jahren wenige Brutpaare der Wiesenweihe im Ochsenfurter Gau gab, er nannte die Zahl von 20Paaren, heute sind es bereits über 120. Der Klimawandel bedeute, dass die Getreidesorten schneller reifen und damit die Nahrung für den Greifvogel zunimmt.

 

Fraktionsvorsitzender Björn Jungbauer konnte den Anwohnern keine schnelle Hilfe versprechen, aber man wolle immer unterstützen, wo es möglich ist. Ziel müsse es nach wie vor sein, die Maßnahme umzusetzen und zwar so schnell, wie irgend möglich. Die Menschen an der B19 hätten lange genug die durchfahrenden Autos ertragen müssen. Aus Sicht der CSU Kreisräte besteht die Gefahr, dass das Thema Wiesenweihe die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten der Kommunen im gesamten südlichen Landkreis im Bereich des FFH Gebietsbegrenzen unmöglich macht. „Keine neuen Baugebiete, keine Solar- oder Windkraftanlagen wären die Folge, dies können wir als verantwortungsvolle Kommunalpolitiker nicht hinnehmen“, so Fraktionsgeschäftsführer Thomas Haaf. „Staub, Schmutz und Klirren von Geschirr in den Häusern belastet die Psyche der Anwohner zunehmend“ wusste Bezirksrätin Rosa Behon aus Gesprächen mit Anliegern zu berichten, sie kann angesichts des starken Durchgangsverkehrs die Sorgen gut nachvollziehen.

 

„Wir können euch versprechen, dass wir uns weiter und unterstützt durch Landtagsabgeordneten Manfred Ländner, Innenstaatssekretär Sandro Kirchner und dem ehemaligen Innenstaatssekretär Gerhard Eck um das Thema mit hohem Engagement kümmern werden, damit eine Lösung für den zeitnahen Bau der Ortsumgehung gefunden werden kann“ so Jungbauer abschließend.



CSU-Familie nimmt Abschied und erinnert sich 

Barbara Stamm - auch die Frau der CSU in der Region

 

Am Samstag, 29. Oktober, hätte Barbara Stamm ihren 78. Geburtstag gefeiert. Aber leider musste sich die CSU-Familie und ganz Bayern vor wenigen Wochen von ihr verabschieden. Die CSU-Kreisverbände Stadt und Land nutzten den Geburtstag, um nochmals an sie und ihre vielen Verdienste zu erinnern. Bei einer Kranzniederlegung stellten die Kreisvorstandschaftsmitglieder der CSU-Stadt und Land Kerzen an das Grab der verstorbenen Kämpferin für die Menschen der Region und verweilten einen Augenblick in ihren ganz persönlichen Erinnerungen. Viele Weggefährtinnen und Weggefährten, wie z.B. Paul Lehrieder, MdB, Manfred Ländner, MdL, Rosa Behon, Bezirksrätin, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Bürgermeisterin Judith Jörg, Altlandrat Eberhard Nuss und die Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Roth und Bgm. Björn Jungbauer waren gekommen, um an ihre Leistungen und Verdienste zu erinnern. Kreisvorsitzender Thomas Eberth betonte in einer kurzen Ansprache, dass Barbara Stamm trotz ihrer vielen Verpflichtungen und Aufgaben in Bayern, in der Region und besonders bei den Kreisverbänden Würzburg Stadt und Land stets präsent war. Sie trat 1969 in die CSU ein und war seit 1972 Mitglied in den CSU-Kreisvorständen Würzburg-Stadt und Würzburg-Land. Neben ihren vielen politischen Ämtern und Mandaten war sie auch im Ehrenamt sehr aktiv. So hatte sie auch in der Partei etliche Ämter inne, bis hin zur stellv. Parteivorsitzenden der CSU in Bayern e. V.  in den Jahren 1993 bis 2017. Barbara Stamm hat die CSU in ihren 53 Jahren Mitgliedschaft, insbesondere in der Sozial- und Familienpolitik, nachhaltig geprägt. Sie war mit ihrer Tatkraft und ihrer politischen Erfahrung immer für unsere regionalen Verbände da. „In der Parteiarbeit und in den verschiedenen Gremien haben wir viel Zeit miteinander verbracht, nach Lösungen gerungen und versucht unsere Heimat bestmöglich zu gestalten“, so Kreisvorsitzender Thomas Eberth. „Daher ist diese Erinnerung nötig und auch ein Symbol für alle engagierten Mitglieder in der CSU, dass niemand einfach so vergessen wird“, so Eberth weiter. „Politik und damit die Parteien brauchen ständige Erneuerung, dazu gehört auch, sich zu erinnern – aber eben auch mutig in die Zukunft zu blicken. Wir verneigen uns vor ihrer außerordentlichen Lebensleistung und sind dankbar für ihr Wirken. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Menschen, die Region Würzburg, den Bezirk Unterfranken und den Freistaat Bayern, aber besonders auch für die CSU ist uns ein großes Vorbild und Verpflichtung gleichermaßen. Die CSU und ihre Mitglieder werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Eibelstadts Bürgermeister Markus Schenk gab zu bedenken, dass es noch vor 20 Jahren wenige Brutpaare der Wiesenweihe im Ochsenfurter Gau gab, er nannte die Zahl von 20Paaren, heute sind es bereits über 120. Der Klimawandel bedeute, dass die Getreidesorten schneller reifen und damit die Nahrung für den Greifvogel zunimmt.

Bild: 

Auf Einladung der CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Christine Bötsch und CSU-Kreisvorsitzenden Landrat Thomas Eberth erinnerten die Mitglieder der CSU gemeinsam mit Ludwig und Sissi Stamm am Geburtstag von Barbara Stamm an ihre Verdienste um die Menschen und die Partei. 




Rückenwind für die Landtags- und Bezirkstagswahl

 

Teilkreisvertreterversammlung des CSU-Kreisverbandes Würzburg-Land nominiert die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2023

 

„Schön, dass die CSU-Familie heute so stark vertreten ist!“ Mit diesen Worten eröffnete Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth die Teilkreisvertreterversammlung des CSU-Kreisverbandes Würzburg-Land. Eine Partei, die Tradition und Moderne verbindet – das spiegelte sich in den anwesenden Delegierten wider, die sich zu gleichen Teilen aus Alt und Jung, Frau und Mann unterschiedlicher Berufsgruppen, Interessen und Expertisen zusammensetzten. Und diese Mischung ist es auch, die die Stärke der CSU ausmacht – wie es der Landtagskandidat der CSU Björn Jungbauer in seiner Rede verdeutlicht hat: „… wir können von den alten Haudegen noch viel lernen …“.

 

Die nach dem schlechten Wahlergebnis der letzten Bundestagswahl und vom Abgleiten in die Opposition auf Bundesebene durchgeschüttelten Christsozialen geben sich vor den anstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen im Jahr 2023 kämpferisch und geschlossen. Langer Applaus, stehende Ovationen und 99,4 % (für Bürgermeister Björn Jungbauer) bzw. 96,4 % (für Bezirksrätin Rosa Behon) der Stimmen gab es für die Kandidatin und den Kandidaten für den Bezirkstag und den bayrischen Landtag. 

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag und 1. Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim, Björn Jungbauer, soll nach Wunsch der über 170 Delegierten zukünftig als Direktkandidat die Interessen der Region Würzburg-Land in München vertreten. Rosa Behon, Kreisrätin und 2. Bürgermeisterin von Ochsenfurt soll dies weiterhin als Bezirksrätin im Bezirkstag Unterfranken tun.

Der ausscheidende Landtagsabgeordnete Manfred Ländner aus Kürnach blickte in seiner engagierten Rede mit Wehmut und Dankbarkeit zurück auf 15 Jahre Arbeit im Landtag, freute sich aber auch auf das letzte Jahr der Legislatur 2018 bis 2023. Als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport lagen ihm in den vergangenen Jahren die Themen dieses Gremiums besonders am Herzen. Er stellte die Erfolge für die Polizei, die Feuerwehren, den Sport und die Musik vor. Aber er ließ auch die Misserfolge – wie die Umgehung der B19 um Giebelstadt oder die Tatsache, dass er bereits seit Jahren die Problematik „Wasser in der Bergtheimer Mulde“ anspricht, ohne dass sie in den Focus rückte – nicht unerwähnt. Auch die Entscheidungshoheit von Politik im Vergleich zu Verwaltungsentscheidungen aller B19 kritisiert er scharf. 

 

Landtagsabgeordneter Ländner bedauerte in seiner Rede, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich für andere einsetzen – sei es in der Inneren Sicherheit, der Pflege, im Ehrenamt, der Gastronomie oder im Dienstleistungsbereich. 

Bild 1 – Matthias Demel:

Mit beeindruckenden 99,4 % wurde Bürgermeister Björn Jungbauer zum Landtagskandidat von den Delegierten gewählt. Als einer der ersten Gratulanten gratuliert Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth.

Bild 2 – Matthias Demel:  

Gratulation von MdL Manfred Ländner an Rosa Behon und Björn Jungbauer für das großartige Vertrauen der CSU-Basis. 


Anschließend stellte sich Bürgermeister Björn Jungbauer den Delegierten vor und dankte ihnen dafür, dass sie sich aktiv am Willensbildungsprozess in der Demokratie beteiligen.  Jungbauer ist bereits seit seinem 14. Lebensjahr in der Jungen Union aktiv, sein großes Hobby neben der Politik ist die Freiwillige Feuerwehr. Nach einer Ausbildung bei der Bayerischen Polizei war der neue Landtagskandidat in verschiedenen Funktionen tätig und absolvierte dort ein Studium. Der Diplom-Verwaltungsfachwirt machte nach der Kommunalwahl 2014 dank des Vertrauens der Wählerinnen und Wähler seine Berufung zum Beruf und ist seitdem 1. Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim. Zuvor war er in seiner Heimatgemeinde Margetshöchheim sechs Jahre Gemeinderat und ist seit 2008 Mitglied des Kreistags des Landkreises Würzburg. Der Schritt zur Kandidatur für den Landtag erfolgte nach intensiver Abwägung mit seiner Familie; der 41-jährige Vater zweier Söhne ist verheiratet und erwartet mit seiner Ehefrau im Dezember das dritte Kind.  Jungbauer erklärte das Landtagsmandat erringen zu wollen, da „ich nicht will, dass andere über die Herausforderungen der Zukunft und besonders uns hier in der Region entscheiden“. Sein Credo ist „Meinungen hören, Probleme erkennen und Lösungen liefern“. Mit diesem Ansinnen möchte Jungbauer die erfolgreiche Arbeit von Manfred Ländner im Landtag fortsetzen. 2. Bürgermeisterin Rosa Behon ist bereits seit 2018 Bezirksrätin und wurde ebenfalls mit großer Mehrheit wieder nominiert. Sie stellte in ihrem Bericht die Arbeit des Bezirkstags im sozialen, kulturellen und Gesundheitsbereich vor und erläuterte, dass es sich beim Bezirk um die dritte kommunale Ebene handelt. Besonders stolz ist sie darauf, dass Unterfranken der erste Fair-Trade-Bezirk in Bayern geworden ist. 

 

Vom Kreisvorsitzenden Thomas Eberth gab es neben Blumen für beide ein Vitamin-Paket, denn „der Wahlkampf wird anstrengend und Ihr benötigt viel Kraft neben unserer aller Unterstützung“, so Eberth. 

 



CSU Kreistagsfraktion sieht Pflegeschule als wichtigen Baustein für die Sicherstellung der Pflege in der Region

„Die Pflegeschule der Main-Klinik in Ochsenfurt ist ein wichtiger Baustein bei den Bemühungen zur Gewinnung und Ausbildung von Nachwuchskräften für die Pflegeheime der Region aber auch der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH wie auch der Main-Klinik. Wir haben diese Idee von Anfang unterstützt und mitgetragen“, so die zweite Bürgermeisterin von Ochsenfurt und Bezirksrätin Rosa Behon. Seit Beginn der Diskussionen über die Errichtung einer Pflegeschule im Jahr 2019 in Ochsenfurt hat die CSU Kreistagsfraktion eine Lösung für den Betrieb der Pflegeschule in den Bestandsgebäuden des Beruflichen Bildungszentrums (BBZ) Ochsenfurt als sehr gute Lösung präferiert. Entsprechende derzeit ungenutzte Räumlichkeiten stehen am BBZ zur Verfügung, daher wird zum September 2022 der Schulbetrieb dort starten können. Nach derzeitigem Stand muss davon ausgegangen werden, dass auch über das Schuljahr 2022/23 hinaus die Räumlichkeiten bis zur Fertigstellung des neuen Schulgebäudes an der Mainklinik genutzt werden müssen. Die Kreisrätinnen und Kreisräte der CSU haben aus verschiedensten Gründen daher auch eine Fortführung über das erste und zweite Schuljahr hinaus für praktikabel gehalten und sich hierfür aktiv eingesetzt. Die Führung des Kommunalunternehmens jedoch hat den Neubau als unausweichlich gesehen, welcher nun so auch kommen wird. „In den Räumlichkeiten der Pflegeschule können wir sicherlich zukünftig auch die Weiterbildung und Ausbildung von ehrenamtlichen Helfern durchführen oder auch Selbsthilfegruppen unterstützen, damit wird der 4,25 Millionen teure Neubau sicher einen Mehrwert für ein generelles Pflege-Konzept für alle Bereiche mit Information, Fortbildung, Beratung und Hilfe“ so Landrat Thomas Eberth.

Es ist derzeit aus Sicht der CSU Fraktion aufgrund verschiedenster Effekte und der Lage am Baumarkt mehr als unklar, ob die im April 2021 errechnete Baukosten in Höhe von rund 4,25 Millionen Euro noch realistisch sind und wie hoch der Kostenanteil der landkreiseigenen Main-Klinik am Projekt schlussendlich sein wird. Auch war den Kreisrätinnen und Kreisräten der CSU wichtig die dauerhafte finanzielle Belastung durch den Betrieb der Schule so gering wie möglich zu halten. „Gerade die nutzbaren und günstig anmietbaren Räumlichkeiten im BBZ haben wir als gute Chance gesehen“, so Fraktionsgeschäftsführer Thomas Haaf. Als Sachverwalter der Gemeinden und der kommunalen Finanzen sind auch bei einem solchen wichtigen Projekt für die CSU Kreistagsfraktion die zu erwartenden Kosten sowie deren Finanzierung grundlegende Fragen, welche vor einer schlussendlichen Entscheidung vollständig geklärt sein sollten.

„Alleine bei den Haushaltsberatungen den Finger zu heben, auf die sparsame Verwendung von Finanzmitteln zu pochen und dann unterjährig diese Forderungen in den Gremienbeschlüssen nicht Teil als Grundlage eigenen Handelns zu beachten überrascht uns doch“ so der CSU-Fraktionschef Björn Jungbauer. „Dank der Förderung des Freistaats Bayern und des Bundes in Höhe von 2,13 Millionen Euro müssen die Main-Klinik und der Landkreis den Bau der Pflegeschule nicht alleine schultern“, so Landtagsabgeordneter Manfred Ländner. Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder ergänzt, dass ein Teil der Finanzmittel aus dem Krankenhausstrukturfond II des Bundes stammen, der speziell die Schaffung von Ausbildungskapazitäten im Fokus hat. Die CSU Kreistagsfraktion sieht den Neubau als Chance, welcher aber auch finanzielle Risiken birgt, die vorher genau abzuwägen sind. „Die eigene Pflegeschule und die damit verbundene Ausbildung von Nachwuchskräften im ländlichen Raum bietet gute Aussichten. Uns die Abwägung zum Vorwurf zu machen und damit ein Zögern vorzuwerfen, ist für uns nicht nachvollziehbar“ so der Fraktionschef abschließend.

„Nur gemeinsam kann die Kraftanstrengung Pflege der Zukunft gelingen und dazu kann auch die eigene Pflegeschule beitragen“ sind sich die CSU´ler einig.

Bildunterschrift:

Bei der Klausurtagung in Aalen hat sich die Fraktion der CSU im Kreistag auch sehr intensiv mit dem Thema demografischer Wandel und Fachkräftemangel in allen Bereichen beschäftig. Gerade das Thema Pflege brennt der Politik dabei auf den Nägeln, dazu berichteten den CSU Kreisrätinnen und Kreisräten auch Prof. Dr. Schraml und Frau von Vietinghoff-Scheel vom Kommunalunternehmen. Bild: Björn Jungbauer, CSU Kreistagsfraktion

 


„Mammutprogramm“ und Bundestagswahl – 

Herausforderung für neuen CSU-Vorstand 

Neuwahlen der CSU im Landkreis Würzburg

 

Die Corona-Pandemie erschwerte auch die ehrenamtliche Parteiarbeit in den Ortsverbänden und im CSU-Kreisverband Würzburg Land, umso freudiger waren die 160 Delegierten erschienen, um die Neuwahl der CSU-Kreisvorstandschaft zwar unter Corona-Bedingungen, aber dennoch in Präsenz in Eibelstadts Sporthalle abhalten zu können. 

 

Entsprechend gut gelaunt begrüßte Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth alle Delegierten der CSU-Ortsverbände und gab einen ausführlichen Rückblick über Aktivitäten und Wahlkampf – vor der Pandemie – bevor die Versammlung zur Neuwahl schritt.

Auch das Motto setzte Eberth, der unangefochten wieder kandidierte, für die neue Wahlperiode des Kreisvorstandes: „Menschen mit Themen und Köpfen für die CSU begeistern“. 

Eberth weiter: „Damit müssen wir unsere Ortsverbände stärken, denn Demokratie braucht Mitstreiter, Politik braucht Politiker und Charakterköpfe auf allen Ebenen. Und daher brauchen wir als CSU weiterhin neue und aktive Mitglieder“. Unterstützung dafür erntete er auch vom Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder und Landtagsabgeordneten Manfred Ländner.

 

„Kandidaten, Wahlkämpfer und Unterstützer rekrutieren sich eben aus der Partei, daher sind Mitglieder immens wichtig“, waren sich beide einig. Die CSU muss nach über 75 Jahren weiter Volkspartei bleiben und eben in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt sein: Am Stammtisch genauso wie im Kindergartenverein, im Büro oder in der Blaskapelle! Es geht nämlich nicht nur vordergründig um Bäume und Blumen, sondern um die ganzheitliche Zukunft aller Generationen unserer Heimat. Das ist einhelliger Konsens der CSU-Familie.

 

Beim Rechenschaftsbericht beleuchtete der CSU-Kreischef die Kommunalwahl und die Auswirkungen der Pandemie auf die Parteiarbeit. „Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und neue Veranstaltungsformen entwickelt. Der digitale Starkbieranstich mit Starkbier für zu Hause und einer Stunde guter Unterhaltung über den Fernseher ist dafür das beste Beispiel und erzeugte entsprechende Aufmerksamkeit“ frohlockte Eberth. 

 

Nach dem finanziellen Rechenschaftsbericht schloss sich die Neuwahl: Thomas Eberth wurde mit 98.1 % erneut zum CSU-Kreischef gewählt. Weiter als stellvertretende Kreisvorsitzende fungieren Martina Schmidt und Marc Zenner. Neugewählt wurden Angelika Königer, Markus Schenk sowie Michael Holl. Nach dem Bericht von Rosa Behon aus dem Bezirkstag Unterfranken und Björn Jungbauer aus dem Kreistag wurde Robert Wild wieder zum Schatzmeister und Birgit Börger sowie Heiko Lörner zu Schriftführern gewählt. Aus den zahlreichen Kandidatinnen und Kandidaten für die 14 Beisitzerposten setzten sich Björn Jungbauer, Martina Wild, Paul Lehrieder, Christiane Blasczyk,  Rosi Schraud, Thomas Haaf, Karoline Ruf, Sebastian Zorn, Verena Wagner, Karl Hügelschäffer, Anita Feuerbach, Stephan Haas, Roman Menth und Sitta Kaufmann durch. Komplettiert wird der Kreisvorstand durch die beiden Geschäftsführer Bernhard Weidner und Matthias Keller. „Danke an alle die bereit waren zu kandidieren. Ihr hättet alle einen Posten verdient“, betonte Wahlleiter Waldemar Brohm. „Mit diesem Team haben wir Frauen und Männern aus allen Teilen des Landkreises, unterschiedliche Alters- und Berufsgruppen sowie ein Abbild der Gesellschaft an einem Tisch versammelt. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!“ so der wiedergewählte CSU-Kreischef Thomas Eberth. 

 

Gemeinsam will man nun die „heiße Phase des Bundestagswahlkampfes“ einläuten und für eine starke Union im Bund werben. 

Daneben gilt es ganz im Sinne der Stärkung demokratische Strukturen altgedienten Mitgliedern zu danken und neue Mitglieder zu werben. 

Insgesamt also eine Mammutaufgabe für den Kreisverband, aber mit dem Rückenwind der Delegierten eine lösbare Aufgabe.

 

Bild 1:  Der neue Kreisvorstand der CSU besteht aus 43% Frauen und jungen, neuen Kräften. CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Thomas Eberth wurde mit 98,1 % eindrucksvoll in seinem Amt bestätigt. 

Bild 2: 160 Delegierte waren aufgefordert, satzungsgemäß eine neue CSU-Kreisvorstandschaft zu wählen. In der großen Sporthalle Eibelstadt war dies problemlos möglich. 

Bild 3: Paul Lehrieder ist Würzburgs direkt gewählter Bundestagsabgeordneter und erneut der CSU-Kandidat. Die Versammlung läutete die „heiße Wahlkampfphase“ ein. 


75 Jahre CSU im Landkreis Würzburg: Politik braucht Mut und Engagement

 

Corona-bedingt konnte der CSU-Kreisverband Würzburg-Land sein 75-jähriges Jubiläum am 20. Juni nicht wie geplant feiern, dennoch war sich Kreisvorsitzender Thomas Eberth mit seiner Vorstandschaft einig, dass Gedenken, Erinnerung und ein kleiner Festakt sein müssen. 

Daher trafen sich Funktions- und Mandatsträger auf dem Friedhof in Rimpar und stellten am Grab des Gründungsvorsitzenden Engelbert Kraus, dem ersten Landtagsabgeordneten der CSU Würzburg-Land im Bayerischen Landtag, eine Schale nieder und erinnerten an viele mutige Männer und Frauen, die nach dem Krieg politische Verantwortung übernommen haben.

Namen wie Christian Will, Wolfgang Bötsch und Elisabeth Schäfer wurden genannt, auch die Namen  vieler Gründungsmitglieder durften dabei nicht fehlen.

„Sie alle sind mitverantwortlich, dass wir heute in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben dürfen, denn sie haben unsere Heimat geprägt. Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren“, so CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth.

"Wir leben seit mehr als einem dreiviertel Jahrhundert in einem freiheitlich-demokratischen System und dafür tragen auch die Parteien die Verantwortung", so der Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder. Das Grundgesetz bestimmt, dass dies (was?) an der politischen Willensbildung mitwirkt. 

Vor 75 Jahren haben sich deshalb, nach der Katastrophe von Faschismus und Krieg, engagierte Männer und Frauen zusammengefunden, um diesem Auftrag gerecht zu werden. „Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus brauchte es Mut, sich politisch zu engagieren", betonte Würzburgs Landrat Thomas Eberth. 

Nach dem Gedenken auf dem Friedhof traf man sich noch zu einem kurzen Festakt im Schloss Grumbach. In seiner dortigen Rede wünschte sich der Landtagsabgeordnete Manfred Ländner, dass auch in den nächsten 75 Jahren engagierte und kompetente Frauen und Männer in der CSU mitwirken.

Dass die CSU ihren 75. Geburtstag an diesem Sonntag wegen der Corona-Krise nicht groß feiern kann, ist für alle sehr schade: “Eine Feier wäre mehr als angebracht, aber es geht momentan einfach nicht.”

Erinnert wurde auch an die 75-jährige Erfolgsgeschichte der CSU. Ortsverbände wurden gegründet, Mitglieder gewonnen, Wahlkämpfe bestritten und unzählige Mandate in der Kommune, im Land, im Bund und in Brüssel besetzt. Auch die Junge Union sorgte stets für eine personelle Erneuerung der CSU. „Gäbe es die CSU nicht, müsste man sie schnell erfinden und gründen“, waren sich alle einig. 

„Die 75 Jahre CSU sind gelebtes Ehrenamt, Politik am Gemeinwohl der Menschen orientiert, Mut und Verantwortung der Mitglieder. Aber auch in schwierigen Zeiten die Liebe zur Heimat auf allen Ebenen“, betonte Eberth. 

Mit vielen kleinen Anekdoten und Geschichten, sowie mit dem Versprechen - sobald es die Pandemie wieder zulässt - das Jubiläum mit den Mitglieder und Freunden „nachzufeiern“, endete ein würdiger Nachmittag. 

 

Angelika Cronauer: v.l.n.r.: MdL Manfred Ländner, CSU-Kreisvorsitzender Landrat Thomas Eberth, Altlandrat Eberhard Nuß, MdB Paul Lehrieder und Bezirksrätin Rosa Behon am Grab von Engelbert Kraus, MdL a. D. dem ersten CSU-Kreisvorsitzenden Würzburg-Land

 


Konstituierende Sitzung des Kreistags

Landrat Thomas Eberth vereidigt und Stellvertreter*innen gewählt

 

Am 11. Mai 2020 trat der neu gewählte Kreistag des Landkreises Würzburg für die Wahlperiode 2020-2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Coronabedingt fand die Sitzung in der Estenfelder Mehrzweckhalle „Weiße Mühle“ statt, in der die geltenden Abstands- und Hygieneregeln problemlos eingehalten werden konnten.

Landrat Thomas Eberth leistete zu Beginn der Sitzung seinen Diensteid. In seiner Antrittsrede betonte er den Stellenwert der Kommunen als Keimzellen der Demokratie und der Gesellschaft. „Von der Kommunalpolitik erwarten die Bürgerinnen und Bürger Professionalität und Qualität“, wendete sich Eberth an die 70 gewählten Kreisrät*innen und bot allen Fraktionen eine offene und konstruktive Zusammenarbeit an. „Jetzt heißt es, die Ideen für den Landkreis parteiübergreifend in die Tat umzusetzen.“

Im Anschluss vereidigte Landrat Eberth die 29 neu in den Kreistag gewählten Mitglieder. Als erster Gratulant erinnerte Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann in seinem Grußwort daran, dass das kommunalpolitische Geschehen vom Ehrenamt lebe. In Corona-Zeiten sei mit diesem Amt eine besondere Herausforderung verbunden, da viele notwendige Entscheidungen – auch unpopuläre – getroffen werden müssten.

Als Stellvertreterin von Landrat Thomas Eberth wählte der Kreistag aus seiner Mitte die schon bisherige stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer (SPD). Zweite Stellvertreterin des Landrats wurde Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen). Zum dritten Stellvertreter bestimmten die Kreisrät*innen den Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU). Vierter Stellvertreter ist Felix von Zobel (UWG-FW).

Ernst Joßberger wurde erneut zum Behindertenbeauftragten des Landkreises Würzburg bestellt.

Auch eine neue Geschäftsordnung gab sich der Kreistag in seiner ersten Sitzung. Unter anderem ändert sich die Zuordnung der Ausschüsse: Der Bereich Umwelt wird wieder aus dem Bauausschuss herausgelöst und bildet zusammen mit den Themen Klima, Energie, Mobilität und Landwirtschaft einen eigenen Ausschuss. Auch die Interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Landkreises sowie mit der Stadt Würzburg soll zukünftig einen noch höheren Stellenwert erhalten. Dazu wurden neue Ausschüsse gebildet. 

Aus aktuellem Anlass stand außerdem ein Sachstandsbericht zur Corona-Pandemie auf der Tagesordnung. Eva-Maria Löffler, Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz, und Dr. Johann Löw, Leiter des Gesundheitsamts von Stadt und Landkreis, informierten den Kreistag über die Auswirkungen der Pandemie auf den Landkreis. Der Kreistag bestätigte die vom Kreisausschuss bereits beschlossenen Haushaltsmittel für die Beschaffung von Schutzausrüstung im Landkreis und befürwortete auch die vorsorgliche Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für die Finanzierung von Tests, die das Gesundheitsamt anordnet. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Kommunalunternehmen des Landkreises wurden dem Gremium präsentiert. 

 

Bildunterschrift: Landrat Thomas Eberth (Mitte) mit seinen vier Stellvertreter*innen (v.l.): 4. Stellvertreter Felix von Zobel (UWG-FW), 2. Stellvertreterin Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer (SPD), 3. Stellvertreter Waldemar Brohm (CSU). Foto: Stefan Bausewein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CSU im Landkreis Würzburg

Kreisvorsitzender Thomas Eberth

Steinachstr. 3b

97082 Würzburg

Telefon 0931/53340

Email: info@thomas-eberth.de

 

 

Thomas Eberth

 

Thomas Eberth - Landrat